//Steildach ist Kultur



//Fortschreibung
eines Stadtgefüges.

Vom Bauernhaus mit Stall zum vielseitigen Zentrum für die Gemeinde. Schlicht Lamprecht Architekten lassen beim Umbau des ortsprägenden Gebäudes bestehende Strukturen bewusst sichtbar und verweben sie über einen zeitlosen aber zeitgemäßen Holzbau mit Satteldach gekonnt mit den neuen Nutzungen. Fotograf: Stefan Meyer.



//Geradlinige
Bescheidenheit.

Inspiriert von der ortstypischen Architektur, präsentiert sich das neue Ortsteilzentrum Friesen als Drei-Seit-Hof. Das Herzstück der drei Baukörper ist das Langhaus, dessen weiße Fassade ihren Abschluss in einem schlichten Satteldach, angelehnt an die Bautypologien der Umgebung, findet.



//Vornehmes
Dachpendant.

Der perlgolden schimmernde Abschluss der Korb-Etagen ist ein gelungener Balanceakt zwischen besonderer Aufmerksamkeit und zurückhaltender Eleganz. Mit dem neu umhüllten Dachgeschoss hauchen BEHF Architects der Wiener Gasse neues Leben ein. Fotograf: Croce & Wir.



//Ein Dach im Fluss.

Beim Umbau einer ehemaligen Scheune setzte PiP Architecture auf ein neues Tragwerk sowie optimierte Wohneinheiten. Über abgerundete Ecken geht das Satteldach fließend in die Fassade über und nimmt mit seiner Farbigkeit die Gestaltung der darunterliegenden Backsteinverkleidung auf. Fotograf: Paul Kozlowski.



//Historische Wurzeln
treffen Moderne.

Die Neugestaltung der Scheune im amerikanischen Vermont ist der klassischen Gestaltung des 16. Jahrhunderts nachempfunden. Modern interpretiert, ruht auf dem historisch anmutenden Fachwerkbau nun ein glänzendes Metalldach – eine Symbiose aus Vergangenheit und Gegenwart.



//Historisches Dach
mit therapeutischer
Wirkung.

Das Kloster Haina ist eines der besterhaltenen und bedeutsamsten Baudenkmäler Deutschlands. Die erhabene Architektur der frühgotischen Hallenkirche vermittelt noch heute die Lebens- und Gedankenwelt des Mittelalters. Seit über 500 Jahren beherbergt die alte Zisterzienser-Abtei auch ein Hospital für soziale Psychiatrie.



//STADTIDYLLE
STATT 0815.

Ein Stadthaus, wie es im Buche steht: Inmitten der Ingolstädter Altstadt entlang der ehemaligen Stadtbefestigung entsteht ein Ensemble, das den Bewohnern das Gefühl eines eigenen Hauses vermittelt. Einerseits eigenständig und doch in Reih und Glied schmiegen sich die Giebelhäuser von nbundm Architekten an die historische Bebauung an und ergänzen diese auf moderne Art und Weise.
Fotograf: Florian Schreiber








//ZWISCHEN ALT
MACH NEU.

Es wohnt sich gut in einer Zinkhülle auf alten Gemäuern. Das Projekt von ACPA Architekten verdichtet die Lücke, die in der Reihenbebauung in Rennes entstanden ist. In der Größe zurückhaltend, aber im Ausdruck ganz stark bietet die Aufstockung einer mehrköpfigen Familie ein Dach über dem Kopf. Das Material steht im Kontrast zur Umgebung und wird durch Holz- und Farbpaneele ergänzt.
Fotograf: Paul Kozlowski


//DAS WEISSE HAUS
IN MEMMINGEN.

Es ist ein Zitat der Vergangenheit: Das weiße Haus in Memmingen von SoHo Architekten ergänzt die alte Bebauung um einen charakterstarken und doch anpassungsfähigen Neubau. Mit der Dachform des Vorgängers und den Versprüngen als Dekor bietet es im Inneren zwei 150 Quadratmeter große Wohnungen, die sich über vier Geschosse vom Erdgeschoss bis unter das Dach ziehen.
Fotograf: Rainer Retzlaff





//Gipfel, Täler,
Hänge.Steildächer
sind Landschaft.

Kleinteilig und verwinkelt gleicht sie einem Wimmelbild und ist doch strukturiert: Siena, die Stadt der tausend Gesichter, ist gestaltet durch zahlreiche Giebel, Vorsprüng, Piazzas und charakteristische Gassen. Sanft auf den Hügeln der Toskana gelegen ist die Landschaft durch jahrhundertelange Bautradition geprägt.


//Auch Gott kann
man überraschen.

Andächtig und still steht die kleine Kapelle auf einer Kuppe am Rande der Alpfläche. Das zierliche Kreuz des Sakralbaus von Cukrowicz Nachbaur Architekten markiert die Kapelle als Raum zur Besinnung. Es entsteht ein Ort der Stille, an dem sich das puristische Gebäude wie selbstverständlich in die Umgebung einfügt.

//Hier sind die
schäfchen
im trockenen.

Majestätisch und imposant erhebt sich die Kirche über dem kleinen Dorf. Dem Himmel so nah und der Erde doch verbunden symbolisiert das Dach einen schützenden Zufluchtsort inmitten kleinteiliger Bebauungsstrukturen.


//Kiosk? Büdchen?
Trinkhalle?
Baukultur!

Eine Bude bleibt eine Bude, auch mit steilem Dach. Der Gemeinschaftspavillon in Brook Green von De Rosee Sa Architects hat zudem eine soziale Funktion: Als Teil eines Regenerationsprojektes bildet der zurückhaltende und kleine Pavillon die neue Mitte für gemeinschaftliche Kommunikation und Austausch mitten in London.
Fotograf: Paul Kozlowski


//Von gestern
und von morgen.

Gleich und doch ganz anders schmiegt sich das grüne Steildach in die historisch gewachsene Struktur. Die Kubatur des Gebäudes von Couderc Architecte orientiert sich am Bestand und schafft die Transformation in die Moderne ohne die beiden Nachbarbauten in ihrer Wirkung zu schwächen.
Fotograf: Paul Kozlowski



//Dächer für
Könige.

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte.


//Seit es
Menschen gibt.

Wie ein literarisches Motiv fügt sich das verwunschene Haus fernab der Zivilisation ursprünglich und wild in die Umgebung ein und wird eins mit der Natur.