//Magazin

Inspiration, Information und Diskurs – das Dachkult-Magazin stadt/land/dach tritt in einen offenen Dialog mit Architekten und Planern. Es beleuchtet relevante Themen im Entwurfsprozess, diskutiert Grundsätze und zeigt anhand ausgewählter Bauwerke, welchen Beitrag das Steildach sowohl zum architektonischen Konzept als auch zur gebauten Umgebung leisten kann.

//Weitere Artikel mit Hintergrund-Informationen

Wie würde man ein Haus bauen, wenn es keine Energie mehr gäbe? – eine Frage, der sich die Architekten haascookzemmrich STUDIO2050 bei der Planung des Alnatura Campus in Darmstadt gemeinsam mit ihremBauherrn ganz bewusst stellten. Mit ihren Antworten wagten sie sich auf bisher unbekanntes Terrain und wurden 2019 für ihren Mut und die Umsetzungmit dem Deutschen Nachhaltig-keitspreis Architektur ausgezeichnet.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Nach drei heißen und trockenen Sommern in Folge ist eines noch einmal sehr deutlich geworden:Der Klimawandel ist kein Ereig-nis, auf das wir uns irgendwann in der Zukunft einstellen müssen, der Klimawandel ist längst da. Und mittlerweile legen viele Bauherren*innen großen Wert darauf, dass ein Gebäude nicht nur energetisch nachhaltig geplant, sondern auch mit natürlichen und umweltfreundlichen Materialien gebaut wird.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Wer sich mit der Architektur von Rolf Klärle befasst, erkennt schnell zwei wesentliche Merkmale, die sich wie ein roter Faden durch seine Arbeit ziehen: seine Begeisterung für das Bauen im Bestand und derländliche Kontext. Für seine Achtsamkeit im Umgang mit Ressourcen und menschlichen Bedürfnissen gilt er heute als einer der Visionäre in der Nachhaltigkeitsdebatte der deutschen Architektur.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Zeitgemäße Architektur ist eigentlich nicht mehr ohne Umweltbewusstsein zu denken, und das geht für uns einher mit der Auswahl der richtigen Materialien. Genauso wichtig ist für uns die Frage, wie es mit dem Gebäude nach der Lebenszeit weitergeht: Können die einzelnen Bauteile demontiert und wiederverwendet werden? Hier liegt das Steildach gegenüber flachen Dächern mit verklebten oder mechanisch fixierten Bitumen-Abdeckungen natürlich klar im Vorteil.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Die Dolomiten sind rund 250 Millionen Jahre alt, Peter Pichler gerade einmal 37. Und dennoch prägt er die alpine Landschaft und deren architektonisches Erscheinungsbild derzeit wie kein anderer. Urlauber verbinden den Gebirgszug der Alpen aus Sedimentgestein und Kalkstein zweifellos mit Erholung, Skifahren und hügeligen Ausblicken; Architekten seit Pichler wohl am ehesten mit eigenwilliger Architektur.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Zwischen den medientauglichen Projekten großer Stararchitekten und herkömmlicher Alltagsarchitektur besteht meist eine große Diskrepanz. Während öffentliche Bauten wie die Elbphilharmonie, das Historische Museum in Frankfurt oder die neue Kirche in Poing mit ihren aufwendigen Dachkonstruktionen Pracht, Prestige und Qualität ausstrahlen, scheinen in der Alltagsarchitektur Funktion und Nutzwert statt Repräsentation im Vordergrund zu stehen.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Thomas Steimle liebt die Vielfalt der Architektur, und diese Liebe sieht man seinen Bauten auch an. Die nötige Inspiration dafür holt er sich am Ort des Geschehens. Er und seine knapp 30 Mitarbeiter setzen sich auf der Suche nach dem tieferen Sinn intensiv mit den örtlichen Gegebenheiten, aber auch mit der Historie auseinander, um die Geschichten der Orte weiterzuerzählen.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Das Flachdach ist bei den meisten Studierenden das bevorzugte Mittel. Warum? Es zu entwerfen führt mehrheitlich zu weniger Fragen. Doch schon in unserer Generation hafteten dem Steildach keine altbackenen Attribute mehr an. Diese Zeit scheint überwunden, und das ist auch gut so.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Jahrzehntelang hatte Garmisch-Partenkirchen auf diesen Moment gewartet. Nach knapp 35 Jahren ist mit dem „Quartier Garmisch“ schließlich im Jahr 2016 der erste Hotel-Neubau in der bayrischen Gemeinde entstanden. Dem Entwurf von Beer Bembé Dellinger gelingt es dabei, moderne Architektur mit der Tradition des alpenländischen Umlands zu verbinden.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Kaum wandert der Fuß über die Schwelle, senkt sich die Stimme. Der Blick schweift ehrfürchtig gen Dachraum nach oben, und die Hand berührt das kalte Gemäuer oder die Banklehne aus Holz. Sakralbauten gehören zu den komplexesten Aufgaben in der Architektur. Sie haben eine emotionale Funktion, sind von öffentlichem Interesse und bieten dem Besucher eine schützende Atmosphäre.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Die Architektur von Thomas Kröger Architekten ist in der Tagespresse angekommen. Wenn das gelingt, geschieht es meist aus einem dieser zwei Gründe: Zeit- und Kostenplanung wurden maßlos überschritten, oder es entstand Architektur, die von der Gesellschaft akzeptiert und als angenehm empfunden wird. Für Thomas Kröger gilt Letzteres, denn seine Architektur ist alles andere als eindimensional.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Ganz oben ist es schön. Und ganz unten? Der Keller kommt bei der Betrachtung weniger gut weg. Angst, Beklemmung oder Spuk haften ihm an. Aber warum ist das so? Warum fühlen wir uns unterm Dach geborgen? Vielleicht sind es die Lichtstimmung, die Raumatmosphäre oder die Proportion. Vielleicht ist es aber auch einfach nur das Gefühl: Ich bin ganz oben, und nur das Dach trennt mich von der Umgebung.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Nahe dem historischen Buddenturm in Münster ragt der First des spitzen Satteldaches gen Himmel. Auf den ersten Blick wie selbstverständlich, auf den zweiten Blick viel mehr als das. Es scheint, als tanze der Baukörper aus der Reihe der sprossenbefensterten, dachüberständigen und charakteristischen Altbauten.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Baukultur ist kein Thema, das nur die Architektur betrifft. Baukultur ist vielmehr ein gesellschaftliches Phänomen und umfasst den Umgang der Menschheit mit ihrer gebauten Umgebung. Häuser, die entstehen, sind der „Bau“. Unser Umgang mit der Bebauung: die „Kultur“.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Was bedeutet das Leben und Arbeiten im Dorf, und welche baukulturelle Verantwortung wohnt dem Dach als gestalterischem Element inne? Antworten auf diese Fragen geben uns zwei junge Architekten aus Deitingen, einer 2.237-SeelenGemeinde in der Schweiz. luna productions – ein Akronym aus Lukas und Nadja Frei – steht für Gedankenexperimente, für Kreativität, schlicht für alles, was die beiden privat und beruflich bewegt.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

Wenn wir an Steildächer denken, denken wir an freistehende Einfamilienhäuser. Anschließend an rechtwinklige, schwarz glimmernde Straßen ohne Schlaglöcher, Schottervorgärten, standardisierte Putzfassaden. Es sind anerzogene und gleichzeitig gewohnte Assoziationen. Städtische Randgebiete mit ausgebreiteten Einfamilienhaussiedlungen als Sinnbild der Monotonie. Ein Vorurteil? Ja, ganz bestimmt.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht.

//Hier: Komplette Ausgaben zum Blättern oder Downloaden